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Kunst aus Polyurethan |
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von Ernst-F. Drewes, lebt und arbeitet in Berlin |
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"Künstlerische Vorstellungen und Visionen können technische Herausforderungen provozieren, dessen Lösungen und Ergebnisse wiederum zu weiterführenden, Prozessen anregen. Dieses spezielle Wechselspiel
prägt meine Kunst in besonderem Maße.
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Der Einsatz von Polyurethan in meiner Arbeit, entspringt dem Umstand, daß ich nach einem adäquaten Ersatz für instabile, zentimeterdicke Ölfarbschichten, die lange Zeit meine Bilder bestimmten, gesucht habe. Polyurethan ermöglichte es mir einen haltbaren und gewichtsreduzierten Farbauftrag zu erstellen.
Diese „Notlösung“ aus geschäumtem Polyurethan entwickelte sich zu einem eigenständigen Grundelement meiner Malerei: Einem frei formbaren Bildträger, gleich einer flexiblen Leinwand, auf der entlang sich die Farbe in und durch den Raum bewegt. So ist es mir möglich ornamental anmutende, unregelmäßig verlaufende Linienringe,
räumlich ineinander zu verschachteln.
Polyurethankerne sind auch die Basis der seit 2003 entstanden Arbeiten, die eine völlige, mitunter farbige Verspiegelung ihrer Oberfläche aufweisen und dergestalt doppelt Raum darstellen: Einmal jenen, den die Arbeit selbst einnimmt und den, den sie widerspiegelt.

Als Maler suche ich nicht nach einem Motiv oder einem Anlass für Malerei, sondern nach einer angemessen Form, in der sich Malerei repräsentiert. Es ist mir ein Anliegen, der nicht-illusionistischen Malerei das zu geben, was die europäische Malerei seit je her am
intensivsten thematisiert: Den Raum.“
Ernst-F. Drewes
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